Nachbau: o2minipop

Ich interessiere mich neben dem Bau eines modularen Synthies auch für das Thema Rhythmus/ elektronisches Schlagzeug. Auf der Suche danach findet man allerlei Interessantes. Und auch Kuriositäten wie o2minipop. Ich hatte alle Teile vorrätig und Zeit genug. Ein Wochenendprojekt war geboren.

Das Original-Projekt findet sich hier. Ich bin hauptsächlich wegen dem Stichwort Jean Michel Jarre am Text hängengeblieben, der sich seinerzeit mit Veröffentlichungen wie Oxygene und Equinoxe ein Platz im Musik-Olymp gesichert hat. Im geposteten Link findet sich auch ein Soundbeispiel, das sehr an den Sound des französischen Musikers erinnert. Über zwei Potis lassen sich das Tempo einstellen bzw. 16 verschiedene Pattern abrufen, von denen einer im Quelltext tatsächlich auch mit Oxygen betitelt wird. Insgesamt ist das Projekt ein nettes Gimmick, dass ich in rund dreistündiger Arbeit zum Laufen bekommen habe. Eine Kurzkritik:

  • Die einzelnen Sounds lassen sich nicht gegeneinander in der Lautstärke regeln, klingen zusammen aber recht ausgewogen.
  • Fügt man während des Abspielens Intrumente hinzu/ schaltest sie ab, ändert sich die Abspielgeschwindigkeit (Nicht immer …)
  • Wenn man genau hinhört, entdeckt man einen leisen Pfeifton, den der Arduino erzeugt. Ein schmaler Notchfilter (~1120 Hz) eliminiert das Problem.
  • Wie das Geschwindigkeitspoti entscheidet, ob und wann es Drehbewegungen an die CPU weiterleiten will oder kann, erschließt sich mir bisher nicht.

Nachfolgend zwei Soundschnipsel, die ich aufgenommen habe. Der Hall ist im Original nicht dabei.

Fazit: Für ein 20 Euro-Projekt klingt die Box überraschend gut. Die Sounds werden mithilfe von PWM erzeugt. Die Geschwindigkeit bleibt stabil – solange man keine Instrumente hinzu- bzw. abschaltet.

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