Nachbau: Music Thing Modulars Radio Station

Es hat mir lange in den Fingern gejuckt: Ich habe mir endlich Tom Whitwells RadioStation nachgebaut. Zugegebenermaßen nicht so schön wie das Original, aber irgendwas ist ja immer.

Wer die RadioStation nicht kennt, sollte sich dieses Video geben (Ab 6:22 in Aktion). Alle wichtigen Information zum Selbstbau finden sich hier, inklusive Schaltplan. Das Herz der Schaltung ist der Arduino-Clone Teensy 3.1, der neben 96MHz Takt einen DAC an Bord hat. Hier kann das Audiosignal direkt abgegriffen werden. Am reizvollsten ist die Möglichkeit, eigene Samples auf einer MicroSD-Karte ablegen zu können. So wird aus der RadioStation ein Drumsampler. Die Samples müssen im INTEL 16Bit Headerless RAW-Format vorliegen und Mono sein. (Ich habe aus Versehen Sounds in Stereo abgespeichert – diese werden dann in halber Geschwindigkeit abgespielt. Auch nicht uninteressant zu wissen.) Im Internet finden sich weitere Beispiele, wie man die Firmware ändern kann. Beim Umschalten des Samples gibt es ein störendes Klickgeräusch, das sich aber mit Einstellungen in der SETTINGS.TXT auf der SDCard eliminieren lässt.

Nachfolgend drei Soundschnipsel, die ich aufgenommen habe. Die RadioStation wird von einem Zufallsgenerator angesteuert, der mit dem „Station“-Eingang verbunden ist (quasi die Senderumschaltung …). Der Hall ist im Original nicht dabei.

Radio Stations:

Nagra-Loops:

Ein Sample mit Melltron M400S-Samples (Flute/ Violins):

Wer weitere gute Beispiele hören möchte, dem sind Link 1 und Link 2 empfohlen.

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