DIY: Lorenz Attraktor

Ich bin immer auf der Suche nach neuen Ideen, auch was zufällig erzeugte Klänge angeht. Umso chaotischer, umso besser. Trotzdem darf dann und wann aber auch ruhig eine gewisse „Regelmäßigkeit“ erkennbar sein. Zeit, sich einen Lorenz-Attraktor aus der Nähe anzusehen.

Was für’n Ding? Lorenz-Attraktor. Von dem Meteorologen Edward M. Lorenz ursprünglich als Simulation von chaotischen Einflüssen auf Wetter erdacht, erfreuen die erzeugten Kurven Augen und Gemüt von Mathematikern, die komplizierte Zusammenhänge gerne grafisch darstellen. Wer mehr wissen will, geht zu Wikipedia. Das Internet ist voll mit kleinen Codeschnipseln und einer davon war auch für einen Arduino gedacht, allerdings um schöne Kurven auf einem Oszilloskop darzustellen. Ein Arduino Nano, einen MCP4822 (2-Kanal 12Bit DAC) aus der Bastelkiste, ein Breadboard und ein paar Steckbrücken – Fertig ist ein kleiner Chaosgenerator.

Damit es noch mehr Spaß macht, habe ich noch die Möglichkeit implementiert, die Geschwindigkeit (in Grenzen) zu verändern und auch die Amplitude der beiden erzeugten Funktionen. Letztere ist regelbar von 0 bis maximal 4,095 Volt. Der Sketch findet sich hier. Im Header ist beschrieben, wie der Arduino mit der Peripherie verbandelt wird.

Wie klingt es nun? Hier natürlich wieder ein Beispiel. 2 x VCO, in der Lautstärke kontrolliert von 2 x VCA, die Kontrolleingänge sind mit den beiden Ausgängen des Chaosgenerators verbunden. Eine Weile lang gleichförmiges Gesummsel, aber dann …

Im zweiten Beispiel steuern die beiden Ausgänge des Lorenz-Attraktors eine RadioStation von Tom Whitwell, auf der ein paar Schnipsel eines Mellotrons gespeichert sind und den Pitch-Eingang eines Mutable Instruments Clouds-Samplers.

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